Crime Places – Bar der Dämonen: Unheimliche Ermittlungen

Nachdem wir uns in „Crime Places – das Sanatorium“ durch den ersten Fall der neuen Reihe bei Oetinger gerätselt haben, haben wir uns diesmal an das schwierigere „Crime Places – Bar der Dämonen“ gewagt. Und das ist nichts für zart besaitete Gemüter!

  • Autor: Joel Müseler & Hans Pieper
  • Illustration: Tim Möller-Kaya
  • Spielerzahl: ab eins
  • Alter: ab 16 Jahren
  • Dauer: 120 bis 180 Minuten
  • Lustige Startspielerbestimmung: alle spielen zusammen
  • Verlag: Verlagsgruppe Oetinger

Wie beim ersten Teil der Reihe besteht die Anleitung nur aus einer der 72 Karten des Spiels. Die Gruppe möge sich Zettel und Stift bereitlegen, sich Notizen machen und an einem großen Tisch sitzen, auf dem die Räume des Spiels genug Platz finden. Check! Es kann losgehen.

Lost Place: Okkulte Bar war Tatort

In diesem Fall starten wir vor einem Lost Place der gruseligeren Variante. Im Schlepptau haben wir den ziemlich durchgeknallt klingenden Simon, der mehrere Morde in dem Gebäude begangen haben soll, das sich als okkulte Bar herausstellt.

Nach und nach baut sich ein unheimlicher, düsterer und immer psychotisch-gruseliger werdender Fall auf, in dem wir uns, die Informationen und das, was auf den Karten in den Räumen vor uns liegt permanent hinterfragen und auch genau beobachten müssen, um nicht in Fallen zu tappen oder wichtige Details zu übersehen.

Mit Gegenständen Karten freispielen bei „Crime Places – Bar der Dämonen“

Die Rätsel sind teils mit Beobachtung und genauem Lesen der Kartentexte möglich. Manchmal ist aber auch Logik oder schlichtweg Interpretation des Erfahrenen gefragt.

Üblicherweise besteht ein Raum aus neun Karten, manchmal sind es aber auch weniger. Haben Karten ein Schloss bei ihrer Nummer stehen, braucht es erst einen bestimmten Gegenstand oder eine Aktion. Die erlaubt es dann, Karten mit dem Symbol neben dem Schloss umzudrehen und zu lesen.

Von Raum zu Raum wird’s gruseliger

So erfährt die Gruppe nach und nach und Raum für Raum für Vorhof zur Hölle – äh… was? Also Raum für Raum, was sich in der Bar zugetragen haben könnte. Und vor allem: Warum all das passiert ist, was einem durchaus den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagen kann.

Es ist vielleicht nicht die schlechteste Idee, mit dem ersten Fall der Reihe („Crime Places – Das Sanatorium“) zu starten, um die Gedankenwelt der Macher der „Crime Places“ zu verstehen. Sonst könnte man sich beim einen oder anderen Rätsel schwer tun.

Nichts für Anfänger, viele Details entscheiden

„Crime Places – Bar der Dämonen“ ist eher nichts für Anfänger. Wer gewohnt ist, in Exit-Games viele, auch kleine Details zu erkennen, muss bei den eher gröberen Zeichnungen teils genau hinsehen, um die Hinweise zu finden. Und dann müssen es auch noch die richtigen Dinge sein, die man sich notiert, um am Ende vorwärts zu kommen. In der richtigen, kriminalistisch-mystery-interessierten Gruppe kann das aber Spaß machen!

Am Ende gibt es wieder eine Karte, die vier Fragen stellt, die mit anderen Karten richtig zu beantworten ist, um heil aus der ganzen Horrorgeschichte rauszukommen. Wie immer, soll an dieser Stelle natürlich nichts gespoilert werden. Rätselt euch da mal schön selbst durch.

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