„Behind“ ist ungewöhnlich und ein Blickfang. „Behind“ ist ein kooperatives Rätselpuzzle, bei dem die Spielenden gemeinsam an der Lösung tüfteln. Drei unterschiedlich schwere Fälle warten in der Schachtel und bringen die Hirnwindungen zum Qualmen – auf höchst unterhaltsame Art und Weise.

Die Spielbox ist in drei Fächer unterteilt, in denen die Plättchen für „Der Raub“, „Der Professor“ und „Imhotep“ und je sechs Hinweiskarten bereit liegen.
Plättchen logisch anordnen
Jeweils im Deckel des Fachs ist kurz das Setting beschrieben. Im ersten Fall will die Gruppe die Notizen der Ermittler nach einem Raub rekonstruieren. Fall Nummer zwei bringt eine Comic-Geschichte mit Parallel-Universen. Im dritten und schwierigsten Fall wollen wir mit dem Zusammensetzen eines altägyptischen Reliefs eine Tür ins Universum öffnen.

Dabei sind die drei Fälle sehr unterschiedlich, die Art der Lösung funktioniert aber gleich. Die Gruppe ordnet die 56, 54 oder 70 Plättchen in einem Rechteck an. Wie sie liegen sollen, darüber geben die Vorderseiten der Plättchen Aufschluss, wenn man Texte und Symbole deutet und teilweise ganze Blöcke von schon zusammengesetzten Plättchen an Stellen schiebt, weil sie logischerweise dorthin passen.
Um die Ecke denken bei „Behind“
Da ist Blick fürs Detail gefragt und auch eine gewisse Fähigkeit, um die Ecke zu denken. Wenn’s mal gar nicht vorwärts geht, geben pro Fall sechs Hilfekarten Tipps.

Ist das Rechteck fertig und alle sind sich einig, dass die Lösung richtig ist, wird jedes Plättchen seitlich umgedreht. Hatte die Gruppe recht, entsteht nun ein Bild, das das Ende der Geschichte erzählt, die auf der Vorderseite begonnen hat.
Von „Behind“ in den Bann gezogen
An dieser Stelle soll nichts über den Inhalt der Fälle und schon gar nicht die Lösung verraten werden, aber „Behind“ hat die Testrunde so sehr in den Bann gezogen, dass gleich alle drei Fälle in Serie gespielt wurden.

Die Spieler müssen kein Material zerstören, „Behind“ kann also sehr gut weitergegeben werden, wenn man herausgefunden hat, was beim Raub gestohlen wurde, was der Professor angestellt hat und wie wir die Hieroglphen richtig enträtseln.
Fesselnder Rätselspaß
Das macht fesselnden Spaß und ist in jedem Fall für sich ganz unterschiedlich illustriert. Bei Fall zwei haben wir uns bei der Zuordnung von Gesichtsausdrücken ein wenig schwer getan. Das hat der Unterhaltsamkeit aber keinen Abbruch getan. „Behind“ ist ein gelungenes Rätselspiel, von dem wir uns auch an weitere Fälle setzen würden. Können wir, denn Teil zwei ist angekündigt. Yes!
Aus der Reihe
Strohmann hat mit „Behind – Lila“ Teil zwei der „Behind“-Reihe angekündigt (Stand Juni 2026).
So, und als Beweis, dass wir uns durch alles durchgerätselt haben. Bitte schön: Die Puzzle und ihre wunderbare Rückseite. Ach ja: SPOILERALARM! Wer sich nicht die Überraschung versauen will, hört genau JETZT auf zu scrollen.
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