Wir erinnern uns: „Krakel Orakel“ war für das Spiel des Jahres 2025 nominiert und musste sich „Bomb Busters“ geschlagen geben. Trotzdem hat das muntere Gekritzel von Begriffen auf vorgegebenen Linien eine Fangemeinde. Grund genug für die 7 Bazis mittlerweile zwei „Krakel Orakel – Erweiterungen“ auf den Markt zu bringen. Und Achtung: Nur eine davon ist noch ein Familienspiel, die andere ist mit gutem Grund mit „Ü18“ ergänzt.
Um das Spiel nicht nochmal komplett zu erklären: Hier geht’s zur ursprünglichen Rezension. Beide Erweiterungen bringen neue Krakel-Stifte mit, denn die sind naturgemäß bei all der künstlerischen Betätigung irgendwann mal leer.
„Krakel Orakel – Erweiterungen“: Normal oder nicht jugendfrei
Erweiterung Nummer eins soll vor allem die Vielspieler des Basisspiels glücklich machen. Denn sie bringt 130 Karten mit insgesamt 260 Begriffen mit, wie gehabt in hell für eine einfachere und dunkel für eine schwerere Variante. Da hätten wir beispielsweise Faultier, Hotel und Musiknote.
Aber auch Tiger, Schranke oder Sanduhr, die da zu Papier, genauer gesagt auf Linie gebracht werden sollen. Schwerer wird’s bei Analyse, Baugerüst, Wahrsager oder Ornithologin. Ja, genau. Denkt mal drüber nach, wie ihr das auf dem Linien-Wirrwarr erkennbar darstellen wollt! Wir hätten schon mal ein paar Vorschläge:
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Erweiterung Nummer zwei ist in aller Deutlichkeit eine Ü18-Variante. Und das ist schon auf der Schachtel mit Brüsten und Voodoo-Puppe erkenntlich.
Bei den Begriffen wird’s dann schon sehr erwachsen von Samenstau über Callboy bis Blowjob und Pin-Up-Kalender. Da wird „eingenässt“ oder „queer“ gezeichnet und ja beim Lesen der Kategorieren fragt man sich schon gern mal: Wie denn bitte? Am Ende geht’s aber meistens doch irgendwie. Und es gibt auch genug „harmlosere“ Begriffe der Marke Kuscheldecke und Langschläferin oder Sangria.
„Krakel Oragel – Erweiterungen“ beliebig ins Grundspiel mischen
Für beide Erweiterungen gilt: Sie können beliebig unter die Karten des Grundspiels gemischt oder auch erst mal getrennt gespielt werden. Um die Ü18-Karten einfach wieder aussortieren zu können, sind sie mit einem entsprechenden Symbol markiert.
Klar ist: Letztere muss man wollen und auch in der richtigen Gruppe spielen. Wenn ständig einer peinlich berührt auf den Tisch starrt und gar keinen Spaß damit hat, sollte man doch wieder zur jugendfreien Version zurückkehren.

Munter weiter krakeln und orakeln
Die „Krakel Orakel“-Erweiterungen bringen neue Kategorien in ein altbekannt gut funktionierendes Spiel. Also lasst uns munter weiter krakeln und orakeln bis die Stifte wieder leer sind. Und vielleicht fallen den 7 Bazis ja dann noch ein paar neue Begriffe ein?



























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