Turm der Tiere: Memory im Spiegel

Tiere leben friedlich gemeinsam in einem schönen Turm, doch ein gemeiner Zauberer hat sie verflucht und sie können sich und ihre Zimmer nicht mehr finden. Und dann will der Fiesling auch noch den Edelsteinschatz stehlen. Das können wir nicht zulassen! Also helfen wir im „Turm der Tiere“, einem putzigen Kinderspiel von Sophia Wagner, das dem guten, alten Memory einen kreativen Dreh gibt.

  • Autor: Sophia Wagner
  • Illustration: Mariana Zuanetti
  • Spielerzahl: zwei bis vier
  • Alter: ab fünf Jahren
  • Dauer: 20 Minuten
  • Lustige Startspielerbestimmung: wer zuletzt einen Turm bestiegen hat
  • Verlag: Schmidt Spiele

Der namengebende Turm ist der dreidimensionale Spielplan, auf dem verdeckt und gemischt die Tiere in ihren Zimmern warten. Jedes der 20 Zimmer liegt stabil in einer Art Fach auf der Turmebene und ragt an einer Stelle mit einem Vorsprung über die Zinnen des Turms. Die Kinder verteilen ihre Figuren auf dem blauen, untersten Stockwerk, darüber folgen grün und rot.

Würfeln, rücken, spiegeln

Wer an der Reihe ist, würfelt und rückt seine Figur entsprechend viele Felder vor. Danach schnappt sich das Kind den kleinen Spiegel. Es hält ihn so unter den Vorsprung des Zimmers, auf dem es steht, dass es das Tier, das dort verborgen liegt, erkennen kann. Dafür ist ein wenig Geschick nötig, es klappt aber schnell gut. Als nächstes darf das Kind sich noch einen beliebigen anderen Vorsprung ansehen.

Die gesehenen Tiere sollte man sich gut merken. Denn es ist das Ziel, zwei gleiche Tiere oder Treppenteile zu finden und aufzudecken, wobei das Kind dafür mit seiner Figur auf einem davon stehen muss.

Wertvollere Juwelen weiter oben im „Turm der Tiere“

Hilfreich für die Tiersuche sind die Farben der Stockwerke – blau, grün und rosa. Ein Tier hat immer die Hintergrundfarbe der Etage, auf der das gleiche Tier liegt. Ist hinter der Maus ein grüner Hintergrund zu sehen, ist die andere Maus also auf dem mittleren, grünen Stockwerk zu finden.

Wenn das klappt, gibt es für den, der die Teile umgedreht hat, einen Edelstein. Man darf immer die Edelsteinfarbe der Farbe der Etage nehmen, auf der die eigene Figur steht. Je weiter oben das ist, desto wertvoller sind die Edelsteine.

Edelsteine einsammeln

Auch auf das aufgedeckte zweite Teil des Paars kommt ein Edelstein. Landet eine Spielfigur später auf so dem Feld, sammelt sie den Edelstein ein. Der Spieler kann aber nur noch unter einen beliebigen Vorsprung schauen, kein Paar mehr aufdecken – das ist ja schon passiert.

Sobald auf einem Stockwerk die beiden Treppenteile umgedreht wurden, können die Kinder auch die nächsthöhere Etage erkunden und die wertvolleren Edelsteine verdienen.

„Turm der Tiere“: Gelungene Memory-Variante

Sind alle Paare entdeckt, endet das Spiel. Nun gibt es Punkte: Für rosafarbene, grüne und blaue Edelsteine sind es drei, zwei und ein Zähler, die auf dem Spielplan auf der Rückseite der Anleitung gezogen werden. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Acht Tier- und zwei Treppenpaare bilden die Räume des Turms, die immer wieder in neuer Anordnung auf dem Spielplan landen. Das macht „Turm der Tiere“ zu einem vergnüglichen Spiel, bei dem die Kleinen mit dem Spiegel ihre Freude haben. Zumindest sobald klar ist, wie man ihn hält, um das Tier zu entdecken. Wenn das klappt, ist es eine gelungene Memory-Variante mit schönen Illustrationen, die man sich gern genauer ansieht.

Goldige Illustrationen mit putzigen Tieren

Die Tiere sind mit vielerlei Dingen beschäftigt. Die Fledermaus, die man für eine Katze mit Schweinenase ansehen könnte, wenn man die Flügel übersieht – die Bergziege lacht immer noch – kocht, die Schildkröte schläft beim Schach ein und die Eule liest im Sessel. Das ist einfach knuffig und kann auch mal aufgebaut im Kinderzimmer als Spielzeugschloss stehen bleiben.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert