Bei Partys kommen regelmäßig Spiele auf den Tisch. Logisch: Auch hier sind die Geschmäcker verschieden. Bei „Task-Team“ braucht man gleich drei Teams, die verschiedene Aufgaben von unterschiedlicher Qualität lösen müssen.
Man nehme: 150 Karten mit Aufgaben, zehn Würfel, zehn Chips, zwei Kreisel, zwei Stifte, zwei Blöcke, zwei Maßbänder und eine Sanduhr – und das alles in blau und gelb. Schon hat man die Zutaten für „Task-Team“, bei dem drei Teams rund um den Tisch versuchen müssen, zuerst sieben Aufgaben (englisch: Task) zu gewinnen.
Vielfältige Aufgaben bei „Task Team“
Dafür ist es gut, wenn jedes einzelne Team aus möglichst vielen Spielern besteht. Denn die Aufgaben, die es zu lösen gilt, sind vielfältig. Zum Beispiel sollte man es nicht in den Knien haben, wenn man beim „Knie-Lauf“ antritt und versucht, vor dem Gegner von einer Wand zur anderen zu kommen.
Um mit den Spielkarten Würfel möglichst weit weg zu schleudern, braucht man jemanden mit etwas Fingerspitzengefühl. Sonst verliert man bei „Ka(r)tapult“. Für „Märchenstunde“ muss man tief in seiner Kindheit kramen, wenn man nicht derjenige sein will, der beim abwechselnden Märchentitelaufsagen keinen mehr weiß.
Immer zwei Teams im Duel
In diesem Stil geht es weiter: mit einer Karte den sich drehenden Kreisel durchs gegnerische Tor schieben, ein fallendes Blatt vom Block schnell mit dem Mund ansaugen, mit den Körpern der Mitspieler das Wort Team formen und und und. Ein Großteil der Aufgaben scheint auf den ersten Blick nicht zu kompliziert, aber wenn es erstmal ans Eingemachte geht, kann sich das schnell ändern.
Und dann ist da ja immer noch das dritte, das Task-Team am Tisch, das dem Spiel seinen Namen gibt. Das Task-Team präsentiert den anderen Mannschaften der Runde die jeweilige Aufgabe. Gibt es ein Zeitlimit? Wie viele Personen pro Team müssen antreten? Welches Spielmaterial wird benötigt? Was ist die Aufgabe? Diese Mannschaft entscheidet im Zweifel auch, wer gewonnen hat oder ob die Aufgabe im Sinne der Regeln und zur allgemeinen Zufriedenheit gelöst wurde.
Sieger-Team bleibt aktiv bei „Task Team“
Das Team, das die Aufgabe gewonnen hat, bekommt die Karte und darf bei der nächsten Aufgabe auch wieder antreten. Die Verlierer bilden in der nächsten Runde das Task-Team. Das Team, das in der vorherigen Runde Task-Team war, muss jetzt gegen die Sieger antreten.

Daraus kann sich zu vorgerückter Stunde, etwa an Silvester, ein ganz witziger Wettstreit entwickeln. Zumal Autor Oliver Finet bei der Stellung der Aufgaben bisweilen recht kreativ war. Ein paar wichtige Regeln zum Schluss der Anleitung geben einem bei den Aufgaben zusätzlich eine gewisse Freiheit mit. Etwa, dass man eine Aufgabe, die man nicht so prickelnd findet, auslassen darf. Und ein ganz wichtiger Hinweis: Man soll es nicht übertreiben, damit sich niemand verletzt. Das wiederum macht neugierig darauf, was sich alles im Kartenstapel verbirgt.









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