Was ist im Urlaub bloß mit Onkel Louie passiert? Einen Vulkan wollte er erkunden. Also nichts wie hinterher. Allerdings fehlt die richtige Ausrüstung. Also geht „Der Abenteuer Club auf Reisen“ und versucht, den verschollenen Onkel zu retten. Und steht immer vor der Herausforderung, mit mitunter absonderlichen Gegenständen die eine oder andere Gefahr zu meistern. Dabei ist in einem kooperativen Assoziationsspiel viel Kreativität gefragt.

Es hätte so ein schöner Urlaub werden können. Auf der Insel Kamatao kann man den ganzen Tag am Strand faul in der Sonne liegen und den Urlaub genießen. Dazu noch jede Menge Limonade. Doch Onkel Louie, der offenbar nicht umsonst den Spitznamen „Luftikus“ trägt, hat anderes vor. Er macht sich eines Tages auf, einen Vulkan zu erkunden.
Zwölf Abenteuer mit je fünf Aufgaben zu bestehen
Das ist der Auftakt zu einer Erlebnistour, die, wenn man sie bis zum Ende durchzieht, aus zwölf Abenteuern mit je fünf Aufgaben bestehen. Bei jeder Aufgabe, die wir im Reise-Tagebuch finden, muss man anhand des Textes eine Herausforderung meistern. Und das mit Gegenständen, die einem nicht unbedingt sofort dazu einfallen.
Zum Beispiel: Wie mache ich Badelatschen Wanderfest, wenn ich einen Teppich, eine Kanne Tee, ein Frisbee, ein Maßband und eine Flasche Ketchup zur Verfügung habe? Wie verarztet man den Flügel eines Riesenvogels, wenn man Seifenblasen, ein Fliegenpilz, eine Torte, ein Golfschläger und ein missmutig dreinschauender Oktopus in der Auslage hat?

„Der Abenteuer Club auf großer Reise“: Spieler raten Gegenstände
Der Spieler, der an der Reihe ist, muss die beiden Dinge, für die er sich entscheidet, auf einem Karton mit einem abwischbaren Stift notieren. Der Rest der Runde muss nun raten, für welche beiden Gegenstände sich der Mitspieler entschieden hat. Wenn man beide Dinge richtig benannt hat, darf man mit der Spielfigur auf dem kleinen Spielbrett eine Wolke nach oben ziehen.
Liegt man falsch, muss man einen der drei Versuchssteine, die man zur Verfügung hat, abgeben. Dann müssen sich die Ratenden einig werden, wer sich der Aufgabe noch mal stellen soll. Bei einigen Aufgaben kommt zusätzlich noch der Faktor Zeit durch eine 30-Sekunden-Sanduhr mit ins Spiel.
Mit Torte Schmerzen wegzaubern?
Das erfordert viel Diskussion und Kreativität. Denn die Person, die die beiden Gegenstände ausgesucht hat, darf sich nicht beteiligen. Also muss man auch die anderen am Tisch einschätzen. Ketchup klebt gut an Badelatschen und hilft einem so, die Berge hochzukommen?
Und mit einer Torte kann man dem Riesenvogel die Schmerzen des verletzten Flügels wegzaubern? Ja, wenn euch solche Gedankenspiele gefallen, dann nichts wie ran an das Spiel und unterstützt den Abenteuer Club auf seiner Reise und Suche nach Onkel Louie.
Kommunikativ interessant und herausfordernd
Das Ganze ist vor allem kommunikativ sehr interessant, aber auch herausfordernd. Gruppen, in denen sich die Spieler schon kennen, tun sich da bestimmt leichter, als eine Gruppe, die sich bei einem offenen Spieletreff zusammenfindet. Auf der anderen Seite kann das aber gerade den Reiz an diesem Spiel ausmachen.

„Der Abenteuer Club auf großer Reise“ ist ein ideales Familienspiel, an dem auch Kinder ihren Spaß haben werden. Da dürfen die Eltern schon gespannt sein auf die eine oder andere kuriose Wahl eines Gegenstands. Besonders an langen, dunklen Winterabenden kann dieser Ausflug in die Südsee mit „Der Abenteuer Club auf großer Reise“, von dem es auch schon einen Vorgänger gibt, begeistern. Und bei zwölf Abenteuern kann man das Spiel auch gut über ein paar Abende strecken.







Schreibe einen Kommentar